Samstag, 22. März 2014

Paket für Sie

KW 12 / Ende März

Es wurde etwas Material angeliefert. Leider waren wir nicht vor Ort. Und unsere Nachbarn wollten das Paket nicht annehmen. Da die Annahmestelle wohl schon geschlossen war, wurde einfach alles vor Ort gelassen. Auch in Ordnung so.


Am kommenden Dienstag werde ich die Mehrspateneinführung abliefern, damit diese mit in die Bodenplatte eingearbeitet werden kann. Denn dann geht es weiter.
In der Zwischenzeit hatten wir ein Beratungsgespräch beim Elektriker. Wir haben den "Standard" durchgesprochen und diverse Schaltungen und Steckdosen nach geordert. Netzwerk wird von mir selbst verlegt und ist unabhängig von der Elektroinstallation. Somit kein Problem mit der 5jährigen Gewährleistung.
Außerdem ist unsere Baustelle jetzt vollständig ausgestattet. Zu dem Baustromverteiler hat sich ein ebenfalls fließendes Medium gesellt. Bauwasser ist nun auch vorhanden.



Mittwoch, 19. März 2014

Der Funke ist übergesprungen

KW 12 / Mitte März

Heute haben die Elektriker den Baustromanschluss hergestellt. Es gibt einen Verteilerkasten im Keller der Nachbarn. Von dort durch die Tür, über die Garage auf unser Grundtück in den Baustromkasten. Die Stadtwerke haben dort dann den Stromzähler eingebaut. Ab jetzt kann ich offiziell mein Handy an der Baustelle laden. Oder mir die Haare fönen, Radio hören, Luftlöcher bohren.....
Im Angebot des ausführenden Betriebes waren 6 Arbeitsstunden, mit 2 Personen für die Herstellung veranschlagt. In unser aller Augen extrem viel. Insgesamt hat die Arbeit heute dann nur 3,5h gedauert. In Rücksprache habe ich mich als Hilfskraft angeboten, da man somit (lt. Aussage Elektrounternehmen) Kosten sparen kann. Schlussendlich waren wir heute dann doch zu dritt. Mal sehen, wie sich das auf der Rechnung liest.

Mittwoch, 12. März 2014

Jetzt gehts los

KW 11 / Anfang März

Heute hat dann tatsächlich der Tiefbauer sein Arbeit begonnen. Mit dem richtigen Gerät, waren die ersten Meter schnell gemacht. Unsere Baupartner haben am vormittag mal auf der Baustelle reingeschaut. Unsere Bauleitung war auch vor Ort und begrüßte sie mit den Worten: "Wir haben wieder Kabel gefunden!"
Super Start. Es handelte sich um zwei Leitungen. Auf Nachfrage bei "allen" (siehe "Platt gemacht") hieß es mal wieder: "Gehört uns nicht." In diesen Anrufen haben unsere Baupartner mittlerweile schon Routine und es würde mich nicht wundern, wenn man sich zum Ende der Bauzeit sogar das "Du" anbietet. Auf der anderen Seite können wir alle gerne auf diese Anrufe und Aufregungen verzichten.
Schlussendlich lag die eine Leitung tief genug und konnte überschottert werden. Die andere Leitung wurde am Folgetag von den Stadtwerken durchtrennt.
Ich habe in der Zwischenzeit bei den Stadtwerken die benötigte Mehrsparten- Hauseinführung abgeholt. Zwei Pakete mit der Einführung, zwei Pakete mit Installationsbedarf, sechs Abstandshalter und insgesamt sechs Rollen Rohr a 2m. Auf Nachfrage bei der Stadt sollte am besten ein Pritschenwagen oder ein Transporter zur Abholung benutzt werden. Für alle, die in Bochum mit einer Mehrsparte bauen: all dieses passt in einen handelsüblichen Kombi. Ohne quetschen und drücken. Einfach so. Modelle wie Octavia, A4, Golf Variant o.ä.




Es muss fliessen

KW 10 / Anfang März

Wir bebauen ein Eckgrundstück. Der nächste Stromkasten liegt auf der anderen Straßenseite der Seitenstraße und der nächste Hydrant auf der anderen Seite der Hauptstraße. Dies hat zur Folge, das in beiden Fällen mit einer Straßenüberführung gearbeitet werden muss. Nach Rücksprache mit dem Elektriker sei eine Überführung extra anzufertigen und dementsprechend "..gerne mal vierstellig.." in Summe. Zwei Blechtonnen voll mit Beton, zwei lange Latten rein und fertig ist die Überführung (in jeder Stadt, bei vielen Bauvorhaben täglich zu sehen) ist also eine Sonderanfertigung. Nun ja.
Als Tipp sollten wir mal bei den Nachbarn fragen. Evtl. könnten wir dort mit angeschlossen werden. Unsere Baupartner haben diese Aufgabe übernommen. Mit einem glücklichen Ende. Wir können sowohl Strom, als auch Wasser von den Nachbarn beziehen. Natürlich über getrennte Zähler. Die Nachbarn sind so kooperativ, das sogar zur Verlegung der Leitungen die passenden Löcher in die Türen gesägt werden.

Ersttermin

KW 09 / Ende Februar

Am Dienstag waren wir zum Ersttermin mit der Bauleitung verabredet. Die Wasserleitung war bereits verlegt und wieder unter der Erde begraben. Der Termin dauerte gute drei Stunden. Es wurden viele Dinge geklärt bzw. erklärt. Seitens HvH wurde uns eine Checkliste ausgehändigt, die als Gedächtnisstütze dient. Außerdem haben wir einen Bauzeitplan bekommen, in dem sämtliche Gewerke und Firmen aufgeführt sind.
Wir müssen uns, in Absprache mit den Firmen um die Bereitstellung von Baustrom und -wasser kümmern.
Der Start ist für den 11. März geplant. Der Tiefbauer wird dann die Gründung, inklusive der Gasdrainage herstellen.

Freitag, 21. Februar 2014

Durchgeknipst

KW 08 / Ende Februar

Aus dem, im letzten Post erwähnten Kabel, sind schlussendlich 3 geworden. Vielleicht auch 4, ganz genau weiß ich es auch nicht. Unsere Baupartner waren dort am Drücker. Es wurde sogar von Hand gebuddelt und die Leitungen kreuzten sich wild hin und her. Machte mir ein wenig den Anschein einer elektrischen Fußbodenheizung. Vielleicht hatten es sich die angeblichen Fledermäuse ja auch etwas komfortabler gestaltet.
Schlussendlich wurden aber heute die Kabel durch gemessen und für stromlos erklärt. Im gleichen Schritt dann auch durchtrennt.
Der Nachbar hat zudem den kommenden Dienstag benannt, an dem die Wasserleitung nun endlich umgelegt wird. Alles in allem ein schöner Tag.
An dem besagten Dienstag ist dann auch unser, so genannter Ersttermin am Grundstück mit unserer Bauleitung. Mal sehen, was es da für neue Aufregung gibt...

Freitag, 14. Februar 2014

Platt gemacht

KW 7 / Mitte Februar

Länger nichts veröffentlicht bedeutet nicht, das nichts passiert ist. Es gibt eine Wasserleitung auf dem Grundstück. Laut eines Lageplans aus dem Archiv verläuft die Leitung nicht unter der Bodenplatte. Nachdem die Fällungsarbeiten abgeschlossen waren, sollte es an das Fräsen der Wurzeln gehen. Dabei stellte sich heraus, das der tatsächliche Leitungsverlauf doch unter der späteren Bodenplatte hindurch führt. Die Stadtwerke Bochum hat den angeschlossenen Nachbarn ein Angebot für die Verlegung der Leitung unterbreitet. Die Stadtwerke übernehmen keine bestehenden Leitungen, sondern verlegen dann grundsätzlich neu. Ein einfacher "Bypass" über die Länge des Grundstücks würde ja reichen. Die Stadtwerke verlegen also neu und schließen die Nachbarn an, für schlappe 90.000,- Euro. Da muss man nicht lange nachdenken, um zu verstehen, das für die Kosten keiner aufkommen möchte. Es wurde sich jetzt so geeinigt, dass unsere Baupartner den Graben ziehen und die Nachbarn die Leitung verlegen. Und zwar als "Bypass" am Grundstück längs, dort wo es niemanden stört.
Bei den Ausschachtungsarbeiten hat dann der GALA- Bauer noch eine Stromleitung gefunden, die zu allem übel auch noch Spannung führt. Die Stadtwerke haben die Leitung nicht im Netz. Zitat: "... man solle mal alle anrufen und fragen, wem die Leitung gehöre..." Alle Anrufen. Sehr gut. Telefonbuch zur Hand und bei A anfangen??! Lächerlich. Telekom ab telefoniert und siehe da, denen gehört die Leitung auch nicht. Weil das ein altes Zechengrundstück ist, noch bei der RAG angefragt, denen die Leitung jetzt schlussendlich auch gehört. Eine Hochspannungsleitung. Es wird jetzt geforscht, was diese Leitung versorgt und dann umgelegt.
Währenddessen hat der GALA- Bauer das ganze Grundstück plan gezogen und alle Wurzeln entfernt. Die Mauer wurde auch weitestgehend abgetragen. Als nächstes kann die Feinabsteckung erfolgen und die Kiesgründung hergestellt werden. Danach wären wir bereit für die Bodenplatte. Dann also Arbeitsbeginn für HvH.
Die technische Freigabe erfolgte bereits und die 6 Wochen Einplanungsphase für die Gewerke/Bauarbeiter, Materialbestellung etc. läuft.